Arbeitssieg der Huskies im Derby gegen Frankfurt

Trotz der unglücklichen Niederlage in Nürnberg zeigten die Kassel Huskies im Prestigeduell gegen die Frankfurt Lions endlich wieder mehr Selbstvertrauen. Selbst der Rückstand konnte sie heute nicht aus der Bahn werfen und mit wiedergewonnenem Einsatzwillen und mehr Laufbereitschaft konnte der erarbeitete Sieg im Hessenderby gefeiert werden.

Gut drei Minuten dauerte es, bevor die zunächst verhalten agierenden Huskies das erste Mal Frankfurts Torhüter Roussel auf die Probe stellten. In Überzahl zog S. Retzer ab, Roussel hielt aber ohne Probleme. Weitere Chancen ergaben sich im schwachen Powerplay danach nicht mehr. Dafür gelang den dezimierten Lions, die wegen Verletzungen nur mit drei Reihen antreten konnten, mit dem ersten nennenswerten Angriff und Schuss aufs Tor durch Marc Fortier das 0:1 (7.). Im Gegensatz zu den letzten Auftritten, schien diesmal das Führungstor der Gäste die Kasseler allerdings nicht zu lähmen. Sie wirkten geradezu wachgerüttelt und schon 70 Sekunden nach Fortiers Treffer schaffte Tobias Abstreiter den 1:1 Ausgleich. Wie wichtig die schnelle Antwort war, bewies sich anschließend. Entschlossener und bissiger in den Zweikämpfen traten die Nordhessen nun auf, was sich auch auszahlte. In der 10. Minute erzielte wiederum Tobias Abstreiter im Nachschuss das 2:1 für Kassel. Jetzt wurde aus der mäßig beginnenden Partie annähernd das erhoffte Hessenderby. Beide Teams wurden aggressiver und damit das Geschehen interessanter. Bei einem erneuten Powerplay der Huskies stand dann Roussel im Mittelpunkt, der zwei Wright-Kracher sowie einen Peterson- Schlenzer mit der Maske entschärfte. Fast mit der Pausensirene hatte auf Seiten der Südhessen noch Dylla eine Möglichkeit, die aber bei Münster im Kasseler Kasten endete. Zu Anfang des Mitteldrittels musste Münster dann gegen Snell retten, der in Überzahl als Lindmark auf der Bank saß, zum Schuss kam. In der Folge waren die Huskies die spielbestimmende Mannschaft, ohne jedoch bei guten Einschussmöglichkeiten von Mikesch, Abstreiter und Serikow den Spielstand zu verändern. Die Frankfurter wirkten in dieser Phase müde und hatten lediglich durch Penney nach Solo eine Chance (33.). Als gegen Ende des Abschnittes Kassels Serikow seine Strafe absaß wurde es für die Hausherren gefährlich. Plötzlich witterten die Lions Morgenluft, doch mit vereinten Kräften und Münster konnten die Schüsse von Snell und Penney abgeblockt werden (38.). Nach der zweiten Pause knüpften zunächst die Gäste an ihre vorhergehende Vorstellung an und drängten die Fuldastädter mit enormen Druck in deren eigenes Drittel. Münster als sicherer Rückhalt und eine gute Defensivarbeit der Huskies ließen den Ausgleich aber nicht zu. Die größten Chancen besaßen Francz für Frankfurt (49.) und Serikow (52.), die beide an den hervorragend reagierenden Torleuten scheiterten. Der auffallende Penney hatte in der 58. Minute eine weitere Großchance, verzog seinen Heber aber über das weitgehend leere Tor. Die letzte Spielminute versuchten die Lions ohne Torhüter und somit einem Spieler mehr noch wenigstens einen Punkt zu gewinnen, das Glück des Tüchtigen in Form von drei Punkten blieb heute jedoch bei den Kassel Huskies.


Kassel-Huskies - Frankfurt Lions 2:1 (2:1/0:0/0:0)

Tore:   0:1 (6:10) Fortier (Penney),
  
           1:1 (7:20) Abstreiter (Teljukin, Daffner),
           2:1 (9:36) Abstreiter (Teljukin)


Strafzeiten: Kassel 10 - Frankfurt 16 + 10 (Snell)        Schiedsrichter: Awizus (Berlin)        Zuschauer: 5.458

 



Irgend so'n komischer Kerl mit einer Hundemaske orgelt auf'm Eis rum...


Ah ja - das ist also die erste Reihe der Huskies...


Kleines Mäuschen mit Anhang...

 


Kassenschnullie mit Spezialdozent Volker Knebes


Wir woll'n die Raupe seh'n, wir woll'n die Raupe seh'n...