Sieg über Panther als schönes Weihnachtsgeschenk

In der nicht unbedingt hochklassigen Begegnung gaben die Kassel Huskies zwei Mal die Führung ab, um am Ende aber doch noch als verdienter Sieger das Eis zu verlassen. Die Augsburger Panther, die zuletzt mehrmals in Folge auswärts gewannen, zeigten sich am heutigen Weihnachtstag eher harmlos und überzeugten nur aufgrund ihrer Chancenverwertung.

Nach den beiden Niederlagen am vergangenen Wochenende, glückte den Huskies gegen die Panther ein gelungener Einstand in die Partie. Gerade eineinhalb Minuten waren gespielt, da gingen die Kasseler nach der schwedischen Koproduktion mit Lindmark als Passgeber und Wahlberg als Torschütze mit 1:0 in Führung. Doch statt nun nachzuhaken und Augsburg unter Druck zu setzen, agierten die Gastgeber weiter verhalten, ohne dass aber die Panther zu Torgelegenheiten kamen. Umso unerwarteter fiel dann jedoch der Ausgleich. Als Loth auf der Strafbank saß, verwertete Augsburgs Urgestein Moeser mit einer Direktabnahme die erste richtige Torchance (8.). In der Folge war das Spiel zerfahren, Fehlpässe auf beiden Seiten bestimmten das Bild und weitere Einschussmöglichkeiten waren nicht zu verzeichnen. Selbst während zweier direkt nacheinander gegen die Gäste ausgesprochenen Strafzeiten, gaben die Huskies in dreieinhalb Minuten Powerplay keinen einzigen Schuss auf Augsburgs Goalie Eriksson ab. Und genauso plötzlich wie das 1:1 erzielten die Nordhessen doch noch im Laufe der Überzahl die abermalige Führung durch Serikow (12.). Nedveds Heber nur eine Zeigerumdrehung später war dann allerdings sichere Beute für Eriksson. Nach einigen kaum nennenswerten Chancen beider Teams, dauerte es bis zur 28. Minute, in der Kassels Torhüter Münster dafür ernsthaft geprüft wurde, nachdem Armstrong unmittelbar von der Strafbank allein auf ihn zulief, aber Münster den Puck abwehren konnte. Auch bei Armstrongs zweitem Versuch, blieb der Youngster Sieger (34.) und ermöglichte dadurch ein glänzendes Solo von Cherbayev, der, unfair bedrängt, Eriksson dann nicht mehr überwinden konnte. Die anschließende Strafe gegen Dandenault brachte erst Carters Schuss an Münsters Maske und danach eine Strafe für Kassel und somit nichts ein. Zu Beginn des letzten Drittels bekamen die Kasseler den Puck nicht aus ihrem Abwehrbereich und nachdem Vostrikov noch an Münster scheiterte, verwandelte Delisle schließlich zum 2:2 (42.). In den folgenden Minuten wechselte das Geschehen auf dem Eis hin und her, mit etwas mehr Bemühungen der Hausherren, ohne dabei gefährliche Situationen herauf zu beschwören. Einzig C. Retzer hatte Pech als Eriksson seinen Schuss zwar nicht festhalten konnte, der Puck aber auch nicht die Linie überquerte (49.). 120 Sekunden darauf nutzten die Huskies jedoch eine Unachtsamkeit der Panther-Defensive und Teljukin netzte nach feinem Bauerntrick zum 3:2 ein. Die Vorentscheidung mit dem Treffer zum 4:2 erzielte Nedved, der nach Lindmarks klugem Anspiel technisch perfekt abschloss (57.).


Kassel Huskies - Augsburger Panther 4:2 (2:1/0:0/2:1)

Tore:    1:0 (1:34) Wahlberg (Lindmark, Cherbayev),
             1:1( 7:40) Moeser (Armstrong - 5:4),
             2:1 (11:54) Serikow (Wahlberg, Cherbayev - 5:4),
             2:2 (41:09) Delisle (McCosh, Simonton),
             3:2 (51:34) Teljukin (Mikesch),
             4:2 (56:38) Nedved (Lindmark, Peterson)


Strafzeiten: Kassel 12 - Augsburg 14 + 10 Audet        Schiedsrichter: Deubert (Bad Kissingen)        Zuschauer: 3.260

 

 



Eigentlich macht ihm Eishockey ja Spaß...





...vor allem dann, wenn die Huskies bereits nach knapp eineinhalb Minuten bereits in Führung gehen!





Nach gut sechs Minuten dann der Ausgleich zum 1:1





In der 12. Minute erneute Führung für die Huskies (und einige Strafzeiten auf beiden Seiten...)





Nach dem neuerlichen Ausgleich durch die Augsburger Panther in der 42. Minute...



   

...konnte man den Huskie-Schal noch zweimal kreisen lassen.