Huskies-Online vom 24.01.2003 (HomePage: www.huskies-online.de)

Serikow erlöst Huskies

Mit einem hart erkämpften und nicht unbedingt durch spielerische Eleganz errungenen Sieg kehrten die Kassel Huskies gegen die Hannover Scorpions in die Erfolgsspur zurück. Dabei machten die Hausherren es wieder einmal unnötig spannend und schließlich war es nach dem zweimaligen Ausgleich Serikow vorbehalten, mit seinem Treffer die verdienten Punkte für Kassel zu sichern.

Gegen die Nachbarn aus Hannover hatten die Huskies einiges gut zu machen, insbesondere galt es, von Beginn an hellwach zu sein und die ersten beiden Spielminuten ohne Gegentor zu überstehen, denn in den letzten beiden Begegnungen führten die Scorpions nach dieser Zeit bereits mit 2:0. Das sah heute jedoch ganz anders aus, weil nach 15 Sekunden Wilson auf die Strafbank durfte und die Kasseler durch Wright und Serikow zwei gute Chancen besaßen, allerdings scheiterten beide an Verner im Scorpions-Gehäuse (1./3.). Danach schickte Schiedsrichter Dahle gleich zwei Huskies (Wright, Nedved) zur Sünderbank, doch die Hannoveraner machten aus der doppelten Überzahl nicht viel, da die Nordhessen clever standen und kämpften. Allein Simon schoss Parent zwei Mal an (5./6.). Als schließlich beide Teams mit fünf Akteuren agieren konnten, übernahmen die Huskies nach und nach das Kommando, zeigten mehr Einsatz und wirkten agiler als die Gäste. Dieses Auftreten wurde dann recht schnell mit dem 1:0 von Daffner in der 12. Minute belohnt. Auch danach hatten die Kasseler mehr vom Spiel, aber eine Unkonzentriertheit in der Abwehr, als sie nicht aggressiv genug störten, nutzte Dionne zum raschen 1:1 Ausgleich (14.). Gegen Ende des Drittels konnten sich die Scorpions nur durch Fouls helfen, so dass die Gastgeber ebenfalls in den Genuss einer 5:3 Überzahl kamen und diese durch Wahlbergs Treffer in die 2:1 Führung ummünzten (18.). Die ersten Minuten des Mittelabschnitts gestalteten zunächst die Niedersachsen und Parent musste gegen Lööf und Murphy rettend eingreifen (22./24.). Gelungene Spielzüge waren aber in der Folge auf beiden Seiten Mangelware, genauso wie entsprechende Einschussmöglichkeiten. Die Scorpions traten nun kampfbetonter auf und setzten die Huskies durch frühes Forechecking so unter Druck, dass kein ordentlicher Spielaufbau zustande kam, die Partie dadurch überwiegend im Mitteleis ablief. Zwar hatten Loth gegen Verner und Jakobsson gegen Parent ihre Gelegenheiten, die Torhüter blieben jedoch die Sieger. Dem Unvermögen von Hannovers Dionne war es in der 37. Minute zu verdanken, dass der abermalige Ausgleich nicht fiel, denn er brachte das Kunststück fertig, statt in ein überwiegend leeres Tor zu treffen, den Puck vorbei zu schießen. Im letzten Drittel gewannen die Huskies wieder etwas die Oberhand, während die Scorpions überwiegend bei Kontern gefährlich wurden. Beide Teams versäumten es allerdings ihre wenigen klaren Chancen in Zählbares umzusetzen. Und gerade als die Kasseler sich mehr und mehr vor Verners Kasten aufhielten, traf sie die kalte Dusche in Form von Jakobssons Schlagschuss zum 2:2 (54.). Die Freude der Gäste währte jedoch lediglich 39 Sekunden, denn da setzte sich Serikow entschlossen durch und düpierte Verner mit seinem Schuss durch die Schoner zur erneuten Führung. Da half den Scorpions auch die Herausnahme ihres Keepers nicht weiter, weil Parent Sekunden vor Spielende mit einer sehr guten Parade den Sieg festhielt.


Kassel Huskies - Hannover Scorpions 3:2 (2:1/0:0/1:1)

Tore:  1:0 (11:21) Daffner (Abstreiter),
          1:1 (13:46) Dionne (Jakobsson, Öberg),
          2:1 (17:59) Wahlberg (Mikesch, Robitaille - 5:3),
          2:2 (53:23) Jakobsson (Hellquist, Soccio),
          3:2 (54:02) Serikow


Strafzeiten: Kassel 6 - Hannover 12        Schiedsrichter: Dahle (Berlin)        Zuschauer: 3.599

Vorschau:    Sonntag, 26.01.2003, 14:30 Uhr, Eisbären Berlin - Kassel Huskies (TV-Übertragung, Premiere)
                    Freitag, 31.01.2003, 19:30 Uhr, Kassel Huskies - Frankfurt Lions

 

 

        

So sehen richtige Huskies-Fans aus: Klaus Siebrecht (dem nur noch das Trikot fehlt),
Jessi Neuhaus (die den falschen Schal mitgenommen und sich "dodal" verkehrt angezogen hatte)
und Frl. Janin
e Söder (die zwar den richtigen Schal dabei hat, einen leichten Hals bekommt,
wenn man sie Janin
e nennt und heute Abend ihr erstes Bier (?) getrunken hat).





Die halbe Finanzverwaltung der Gemeinde Fuldabrück? Jessi Neuhaus (zukünftige stellvertretende Kassenleiterin), Klaus Siebrecht (der immer "mit" muss), Frl. Janin
e Söder (Haushaltsüberwachung) mit besserer Hälfte Marc X. (ich weiß den Nachnamen nitt)  und meine Wenigkeit (hinter der Cam).





Das Spiel begann mit viel Tempo und Druck der Huskies, was jedoch in der 4. Minute von Schiedsrichter Dahle (der nicht unbedingt immer eine gute Figur machte) dadurch gebremst wurde, dass er Shayne Wright und Zdenek Nedved zusammen für 2 Minuten auf die Bank schickte...





Das 1:0 in der 12. Minute von Thomas "Daffi"-Daffner...





Das 2:1 von Mikael Wahlberg in der 18. Spielminute ließ nach 4 Niederlagen in Folge mal wieder darauf hoffen, dass 3 Punkte in Kassel bleiben...





Marc, Frl. Janin
e Söder, Jessi Neuhaus (die sich fragte, warum Hannovers Goalie Verner laufend mit dem Kopf nickte
und ihn hier vergeblich im Bodycheck sucht) und Klaus Siebrecht...





Obwohl die Scorpions 53 Sekunden vor Spielende Ihren Goalie Verner zugunsten eines sechsten Feldspielers rausgenommen hatten, ist's leider zu keinem Empty-Net-Goal für die Huskies gekommen...






Nach einem nicht mal so schlechten Spiel bedanken sich die Huskies bei Ihrem Publikum (leider schon wieder ohne Raupe...).

 

 

HNA-Online vom 25.01.2003 (HomePage: www.hna.de)
Von Gerd Brehm 

Serikow erlöst Team und Fans

Kassel (hna) - Die kleine Negativserie ist beendet. Nach vier Niederlagen in Folge gewannen die Kassel Huskies am Freitag Abend in der heimischen Eissporthalle gegen die Hannover Scorpions mit 3:2 (2:1, 0:0, 1:1). Thomas Daffner, Mikael Wahlberg und Alexander Serikow sorgten mit ihren Toren für die drei so überaus wichtigen Punkte. Torwart Rich Parent rettete den Sieg sieben Sekunden vor der Schlusssirene mit einer tollen Parade bei einem Schuss von Simon.

Müde? Das wollten sich die Huskies-Fans kein zweites Mal vorhalten lassen. Schon nach knapp sechs Minuten war die Stimmung in der Kasseler Eissporthalle kurzfristig so gut wie in alten Zeiten. Grund: Die Huskies hatten gerade eine 3:5-Unterzahl ohne Gegentreffer überstanden. Mit dem Mut der Verzweiflung warfen sich Torwart Rich Parent und jeweils drei Feldspieler den permanenten Angriffen der Niedersachsen entgegen. Mit Erfolg. Damit war die Anfangsphase - gegen die Scorpions beileibe nicht selbstverständlich - ohne Gegentor überstanden. 5:3-Überzahl: Diese Konstellation spielte eine große Rolle im ersten Drittel. Als die Huskies nämlich zwei Feldspieler mehr auf dem Eis hatten, da fiel prompt ein Tor. Stephane Robitaille und Pat Mikesch spielten sich die Scheibe zu, bis sich Mikael Wahlberg freigelaufen hatte. Mikeschs Pass passierte die drei Scorpions, und Wahlberg brachte die Huskies zwei Minuten vor dem Ende des Drittels mit 2:1 in Führung. Zuvor hatte Thomas Daffner für die Huskies getroffen, und Gilbert Dionne den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1 erzielt.

Andi Loth, der bei den Huskies nicht gerade die Rolle des Torjägers spielt, hatte sechs Minuten nach Wiederbeginn den dritten Treffer auf dem Schläger. Unverhofft rutschte die Scheibe nach einem Abpraller von der Bande zu Loth, dessen Direktschuss aus Nahdistanz jedoch von Hannovers Torwart Verner pariert wurde. Kurz zuvor hatte auch Parent eine schwere Prüfung gegen Murphy bestanden. Ansonsten war das Mitteldrittel arm an Höhepunkten. Die geordnet agierenden Defensivabteilungen dominierten gegen die jeweilien Angreifer, so dass Torchancen Mangelware blieben. Im Schlussdrittel spielten nur noch die Huskies nach vorn, doch weil Nedved den erlösenden Treffer trotz einer Riesenchance nicht erzielte, mussten Spieler und Fans noch lange zittern.

Dann schien die Partie gar noch zu kippen, als Jakobsson aus heiterem Himmel der Ausgleich gelang, doch die Antwort der Huskies kam sofort. Auf und davon zog Torjäger Alexander Serikow auf der linken Seite, wartete cool, bis sich Verner bewegen musste, und platzierte den Puck zwischen die Schoner des Torwarts. Es hieß 3:2, und es durfte mal wieder gefeiert werden in der Kasseler Eissporthalle - rechtzeitig vor der Sonntagspartie bei Spitzenreiter Eisbären Berlin (14.25 Uhr live bei Premiere).

SR: Dahle (Berlin), Z: 3599, Tore: 1:0 (11:21) Daffner (Abstreiter), 1:1 (13:46) Dionne (Jakobsson, Öberg), 2:1 (17:59) Wahlberg (Mikesch, Robitaille - 5:3), 2:2 (53:23) Jakobsson (Hellkvist, Soccio), 3:2 (54:02) Serikow.
Strafminuten: Kassel: 6 - Hannover: 12

 

Hannover-Scorpions-Online vom 24.01.2003 (HomePage: www.hannover-scorpions.de)

Knappe Niederlage in Kassel

Kassel. Für die Hannover Scorpions stand heute das zweite Auswärtsderby innerhalb von nur drei Tagen an. Gastgeber waren diesmal die Kassel Huskies. Und es war - wie am Dienstag in Hamburg - auch wieder ein sehr enges Spiel, bei dem die Scorpions zweimal die Kasseler Führung durch Tore von Gilbert Dionne und Peter Jakobsson ausgleichen konnten. Am Ende behielten die Hausherren aus Nordhessen jedoch knapp die Nase vorn und gewannen mit 3:2 (2:1, 0:0, 1:1).

Am Sonntag kehren die Scorpions nach drei Auswärtsspielen in Folge nun erst einmal wieder heim nach Hannover und empfangen um 15:00 Uhr mit den Augsburger Panthern einen direkten Tabellennachbarn in der Preussag Arena.

 

DEL-HomePage: www.del.org
24.01.2003

41. Spieltag: Hamburg schlägt Mannheim

15.695 Zuschauern in der Kölnarena sahen ein hochklassiges Spiel mit ständig wechselnder Führung. Nach dem 0:1 durch John Emmons (6.) trafen Robert Hock (8.) und Dave McLlwain (28.) für die Haie. Ein Doppelschlag mit Treffern von Mark Beaufait (30.) und Nationalspieler Boris Blank (31.) innerhalb von 75 Sekunden wendete das Blatt. Brad Schlegel (50.) gelang der Ausgleich für den Meister, ebenso wie Andreas Morczinietz (55.) nach dem 3:4 durch David Roberts (52.). Den entscheidenden Penalty für die Haie, die den dritten Sieg in Folge feierten, verwandelte Morczinietz.

Rang fünf hinter den DEG Metro Stars, die bereits am Donnerstag 2:3 nach Penaltyschießen bei den Frankfurt Lions verloren hatten, festigten die Nürnberg Ice Tigers. Die Franken feierten mit 5:2 (1:1, 2:1, 2:0) gegen Schlusslicht Schwenninger Wild Wings den siebten Sieg in Folge. Auch die Krefeld Pinguine, die sich mit 1:0 (0:0, 0:0, 1:0) bei den Augsburger Panthern durchsetzten, und die Kassel Huskies. Die Nordhessen beendeten mit dem 3:2 (2:1, 0:0, 1:1) gegen die Hannover Scorpions ihre Negativserie von zuletzt vier Spielen ohne Sieg.

Im Kampf gegen den Abstieg erlitt der ERC Ingolstadt einen herben Rückschlag. Nach der 0:1 (0:0, 0:0, 0:1)-Niederlage gegen die Iserlohn Roosters beträgt der Rückstand des DEL Neulings auf Platz zwölf bereits acht Punkte. Als Tabellen-13. belegen die Bayern neben Schlusslicht Schwenningen den zweiten Relegationsrang.