Huskies-Online vom 21.02.2003 (HomePage: www.huskies-online.de)

MacLeods Treffer macht Sieg perfekt

In der schon durch die Play-Off-Luft geprägten Begegnung zwischen den Kassel Huskies und den Mannheimer Adlern konnten die Zuschauer sich zwar über ausreichende Einschussmöglichkeiten, insbesondere der Kasseler, freuen, aber dennoch war lediglich ein Tor zu bejubeln. Das lag zwar überwiegend an den glänzend aufgelegten Torhütern, allerdings hätte gegen die bis zehn Minuten vor dem Ende harmlosen Angriffsbemühungen der Mannheimer bei einer besseren Chancenverwertung seitens der Kasseler, frühzeitig der Sieg gesichert werden können. Dank einer kämpferisch exzellenten Leistung, durften am Schluss die Fans ihr Team aber ausgiebig feiern.

Ausgerechnet gegen die Adler mussten die Huskies im einzigen Wochenendspiel antreten, die doch die vergangenen Spiele - wenn auch zuletzt immer knapp - in Kassel für sich entscheiden konnten. Doch ohne jeglichen Respekt und in dem sicheren Wissen, dass unbedingt gepunktet werden muss, übernahmen die Kasseler die Rolle des Spielgestalters. Und dass, obwohl neben den Langzeitverletzten Cherbayev und Wright auch noch die beiden Center Derraugh und Wahlberg ausfielen. Nachdem Serikows Warnschuss noch knapp am Mannheimer Tor vorbei rauschte (2.), deckten von der 5. bis zur 8. Minute Abstreiter, Mikesch, Serikow sowie Robitaille Adler-Goalie Rosati mit aussichtsreichen Schüssen ein, aber wie so häufig fand der Puck nicht sein Ziel im gegnerischen Kasten. Danach hatte sich die Defensive der Gäste besser eingestellt und ließ kaum noch Möglichkeiten zu, während von der Adler-Offensive bis dato nichts zu sehen war. Erst nach 14 Zeigerumdrehungen war Kennedy derjenige, der den ersten Schuss auf Parent im Huskies-Tor abgab. Inzwischen hatte auch der Anfangselan der Nordhessen nachgelassen und so kamen die Mannheimer noch durch Racine (16.) und Vorobjev mit Pfostentreffer zu weiteren Chancen (20.). Die nächste Möglichkeit für Kassel vergab Nedved (21.) und langsam taten die Mannheimer etwas mehr für ihr Angriffsspiel. Doch mitten in diese Bemühungen erzielte MacLeod im Nachschuss auf Valentis Hereingabe die verdiente 1:0 Führung für die Huskies (24.) und im direkten Anschluss hatte Teljukin gar die Chance zu erhöhen (25.). Anschließend verflachte die Partie ein wenig, selbst Powerplay-Situationen auf beiden Seiten, für Kassel eine mit zwei Spielern mehr, brachten kaum erbauliches. Als dann jedoch eine erneute Strafe die Huskies dezimierte, musste Parent gegen Racine und Hynes sein Können beweisen (35./36.), was dadurch erschwert wurde, dass er zuvor lediglich einen Schuss von Kennedy zu halten hatte. Auf der Gegenseite hatte Rosati zwei Mal die Gelegenheit, sich gegen Peterson auszuzeichnen, was ihm auch gelang (37./39.). Gleich zu Beginn des Schlussabschnittes schickte Schiedsrichter Müller Kassels Mikesch auf die Strafbank, so dass die Gäste durch Kathan und Corbets Nachschuss, der über das fast leere Tor ging, zu guten Möglichkeiten kamen (42.). Doch nach Rückkehr von der Sünderbank hatte Mikesch im Fallen die Chance zum zweiten Treffer (44.) und im folgenden zweimaligen Überzahlspiel konnten auch weder Nedved noch Peterson Rosati überwinden (45.). Danach zeigten die Mannheimer kurzzeitige Durchschlagskraft vor dem Huskies-Gehäuse, aber Parent rettete nacheinander gegen Corbet, Racine und Ustorf (49.). Und nun erwachten die Adler aus ihrer Lethargie und übten mächtig Druck auf die Huskies aus. Aber mit dem Willen, die Punkte nicht mehr herzugeben und einem sehr guten Parent, der u.a. gegen Joseph sowie Hlushko prima parierte, gelang den Gastgebern der wichtige Sieg, denn trotz der Herausnahme von Rosati, blieb seinem Gegenüber der Shutout.

Kassel Huskies - Adler Mannheim 1:0 (0:0/1:0/0:0)

Tor: 1:0 (23:52) MacLeod (Valenti)


Strafzeiten: Kassel 16 - Mannheim 18 + 10 Joseph    Schiedsrichter: Müller (Schierke)    Zuschauer: 4.322

Vorschau:   Dienstag, 25.02.2003, 19:30 Uhr, Hamburg Freezers - Kassel Huskies
                    Donnerstag, 27.02.2003, 19:30 Uhr, Kassel Huskies - Hamburg Freezers
                    Sonntag, 02.03.2003, 18:30 Uhr, Iserlohn Roosters - Kassel Huskies

 

 



Die riesige Huskies-Fahne, die den Fans vor dem Frankfurt-Spiel am 31. Januar zur Verfügung gestellt wurde, machte am heutigen Abend auf dem Heuboden die Runde...



    

Vor Spielbeginn gab die 16jährige Alexandra den Huskies sowie den über 4.300 Zuschauern ein (gelungenes) Ständchen, welches mit dem Beifall von Spielern und Zuschauern belohnt wurde (dabei handelte es sich allerdings nicht, wie im Bericht der HNA erwähnt, um die amerikanische Nationalhymne ).



    

Wer hätte gedacht, dass die Huskies nach den beiden verlorenen Spielen zuvor (in Ingolstadt 1:3 und in Kassel gegen Düsseldorf 3:2 n.P.) gegen die Adler-Mannheim die spielbestimmende Mannschaft sein würde? In der 24. Minute fiel das mehr als verdiente 1:0 für die Huskies. Rich "Bernie" Parent hatte im ersten und zweiten Drittel im Vergleich zu Mike Rosati verhältnismäßig wenig zu tun - dies sollte sich aber im letzten Spielabschnitt drastisch ändern...



   

In der letzten Spielminute wurde Mannheims Goalie Rosati zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis genommen: Für die Huskies wurde es noch mal richtig eng! Die Mannschaft stürmte unmittelbar nach der Schlusssirene auf das Eis um gemeinsam mit dem Spieler den Sieg zu bejubeln, ohne dessen überragenden Einsatz sicherlich keine 3 Punkte nach Kassel gegangen wären: Rich "Bernie" Parent.





Der jubelnde Heuboden (zum Teil unter der riesigen Huskies-Fahne)...





Den Zuschauern gelang es durch tosenden Beifall, die Huskies noch einmal auf's Eis zu holen: Wird es heute vielleicht auch noch die "Raupe" geben?





Wir woll'n die Raupe seh'n...: Nach einem verdienten Sieg gaben die Huskies ihre "Raupe" zum Besten...





Rich "Bernie" Parent ist es zu verdanken, dass den Adlern die Flügel gestutzt werden konnten...





Zufriedene Huskies-Fans nach einem packenden Spiel auf dem Weg nach Hause...

 


HNA-Online vom 21.02.2003 (HomePage: www.hna.de)

1:0 - Huskies stutzen Adlern die Flügel 

KASSEL. Das goldene Tor von Verteidiger Jeff MacLeod bescherte den Kassel Huskies den überaus wichtigen 1:0 (0:0, 1:0, 0:0)-Sieg über die Mannheimer Adler undHier geht's zur HomePage der Kassel-Huskies... damit eine glänzende Ausgangsposition im Kampf um die Playoff-Plätze in der deutschen Eishockey-Liga. Ein von den Huskies überlegen geführtes Spiel blieb nur deshalb bis zur Schlusssirene spannend, weil das Kasseler Team auch hochkarätige Torchancen nicht nutzte.

Huskies-Coach Gunnar Leidborg musste neben den Langzeitverletzten Alexander Cherbayev und Shayne Wright auch Doug Derraugh (Rückenbeschwerden) und Mikael Wahlberg (Erkältung) ersetzen. So bot Leidborg mit Gert Acker, Artjom Kostyrew und Christian Retzer einen Sturm der Youngster auf, setzte das Trio jedoch nur selten ein. Und als die 16-jährige Alexandra die US-amerikanischen Spieler mit deren Nationalhymne auf das Spiel eingestimmt hatte, flitzten die Huskies los. Nedved nach 30 Sekunden, Serikow, Mikesch, Robitaille: Sie alle hätten ihre Mannschaft in Führung schießen können, doch entweder zischte die Scheibe knapp am Mannheimer Gehäuse vorbei oder Torwart Rosati war auf dem Posten. Auf der anderen Seite dauerte es bis zur 15. Minute, ehe Parent gezwungen war, sein Können zu zeigen. Der Huskies-Schlussmann bestand aber die Prüfung glänzend, als Kennedy aus Nahdistanz zum Schuss gekommen war. Erst jetzt boten die Kurpfälzer, die mit dem aus der Huskies-Jugend hervorgegangenen Fabio Carciola antraten, den Huskies Paroli.

Gerhard Müller

Der nicht überzeugenden Leistung von Schiedsrichter Müller entgegneten die Zuschauer immer wieder mit lang anhaltenden "Müller, Du Arschloch"-Rufen... 

Vorher hatte Schiedsrichter Müller den Zorn der Kasseler Fans auf sich gezogen. Als Nedved von Corbet gefoult wurde, schickte der Unparteiische nicht nur den Täter, sondern auch das Opfer auf die Strafbank. Das hatte Methode, denn das Spielchen wiederholte sich in der 30. Minute. Wieder war Corbet der Übeltäter, und wieder musste auch der gefoulte Husky - diesmal Brent Peterson - zwei Strafminuten hinnehmen. Allerdings waren die Huskies-Fans zu diesem Zeitpunkt geneigt, dem Unparteiischen den Fehler zu verzeihen, denn sie waren bester Laune. Grund: Verteidiger Jeff MacLeod hatte in der 24. Minute den Bann gebrochen und ins Tor getroffen. Valentis Schuss war zu scharf, um von Rosati gefangen zu werden, und MacLeod staubte ab. 1:0 für die Huskies.

Das war hochverdient, und der zweite Treffer lag mehrfach in der Luft. Sven Valenti hätte ihn schießen können. Auch Stephan Retzer oder Brent Peterson. Aber da war es wieder das Manko der Huskies: Mangelnde Effektivität beim Nutzen der Torchancen. So wäre beinahe der Ausgleich gefallen, doch Parent war gegen Hynes auf dem Posten. Und es ging weiter, wie gehabt: Chancen in Hülle und Fülle hatten die Huskies auf den Schlägern, doch die Scheibe wollte und wollte nicht ins Netz. So geriet ein weitgehend überlegen geführtes Spiel noch zur Zitterpartie. Plötzlich waren wieder Parents Fangkünste gefragt. Wie gut, dass der Huskies-Torwart alle Probleme souverän löste.

Tor: 1:0 (23:52) MacLeod (Valenti, Nedved)
Schiedsrichter: Müller (Schierke)
Zuschauer: 4322
Strafminuten: Kassel: 18 - Mannheim: 16 + 10 (Joseph)

 

 

HNA vom 23.02.2003 (HomePage: www.hna.de)
Von Gerd Brehm

Parent wird  besser

Der Torwart und Torschütze Jeff MacLeod sicherten den Sieg der Huskies über Mannheim

KASSEL. Nur nach besonde­ren Siegen lassen sich die Hus­kies dazu verleiten, hinterei­nander auf den Knien über das Eis zu rutschen, wobei jeder die Unterschenkel seines Vor­dermannes umfasst. Die Fans nennen das: „Die Raupe“. Das 1:0 (0:0,1:0, 0:0) am Freitag ge­gen die Mannheimer Adler, war so ein besonderer Sieg. „Wir spielen noch kein Playoff-Eishockey.“ Das sagte Kapitän Tobias Abstreiter am Sonntag nach der Niederlage gegen Düsseldorf, aber Ab­streiter und seine Kollegen ha­ben innerhalb der vergange­nen Woche die Lektion gelernt. Es war nämlich Playoff-Eishockey, was die Huskies ihren Fans präsentierten, denn der viel zitierte Kampf um jeden Zentimeter Eis war am Freitag in jeder Phase der Partie offenkundig.

Nur mit dem Tore schießen hapert's noch. Hätten die Hus­kies einen Spieler in ihren Rei­hen, der, wie einst Sylvain Tur­geon, die guten Gelegenheiten in Treffer verwandelte, dann gerieten solche Spiele nicht zu schier unerträglichen Zitter­partien. So musste schließlich doch noch Torwart Rich Parent den knappen Sieg festhalten, ob­wohl Mannheims Schluss­mann Mike Rosati viel öfter geprüft wurde als sein Kasse­ler Gegenüber. Parent ist ein Mann für sol­che Fälle und verspricht: „Meine wahre Stärke werden die Fans erst in den Playoffs erleben. Früher in der NHL war ich jedenfalls in den be­sonders wichtigen Spielen auch besonders gut.“

Doch ein Torwart allein kann kein Spiel entscheiden, denn mindestens einer seiner Kollegen muss in das Tor des Gegners treffen. Am Freitag war das jemand, der eigene Treffer nur selten bejubeln kann. Jeff MacLeod traf zu sei­nem zweiten Saisontor, doch ein Zufall war das nicht. „Nachschüsse haben wir im Training geübt“, erzählt der Verteidiger, der nachsetzte, als Rosati einen scharfen Schuss Valentis nicht fangen konnte. Im übrigen macht sich Jeff­ MacLeod keine Sorgen um die geringe Trefferzahl der Hus­kies und spricht von seiner speziellen Philosophie: „Wer kämpferisch stärker ist als der Gegner, der schießt mindes­tens ein Tor mehr als der Kon­trahent. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Spiel 1:0 oder 5:4 ausgeht.“

Fest steht aber, dass es wei­terhin knapp zugehen wird in der Kasseler Eissporthalle, dass die Huskies den Puls ih­rer Fans hoch halten werden und dass ein Wunsch von Trainer Gunnar Leidborg wohl nicht in Erfüllung gehen wird. „Ich möchte noch einmal er­leben“, sagt der Coach, „dass ich bei einem Spiel der Hus­kies nicht bis zur Schlusssire­ne um den Sieg zittern muss.“ Am Freitag war Leidborg von der Einstellung seiner Mannschaft besonders ange­tan. Die hatte nämlich auch noch die ‑Hiobsbotschaften von Derraughs lädiertem Rü­cken und Wahlbergs schwerer Erkältung verkraftet. „Keiner hat gejammert, und alle haben die Ärmel noch ein Stückchen höher aufge­krempelt“, freute sich der Trainer.

Der musste am Freitag auf Grund der vielen Ausfälle mit drei Sturmreihen auskommen und ist deshalb froh, dass sich seine Spieler heute ausruhen können. Der noch immer nicht ent­schiedene Kampf um die Playoff-Plätze wird am Dienstag mit der Partie bei einem di­rekten Konkurrenten fortge­setzt. Die Huskies fahren nach Hamburg und treffen dort auf die Freezers.


Heute absolut fehlerlos: Rich "Bernie" Parent


Aufmerksam: Torwart Rich Parent wirkte stets hochkonzentriert.
FOTO: FISCHER

 


HomePage der Adler-Mannheim 21.02.2003 (HomePage: www.adler-mannheim.de)

Kassel schlägt Mannheim 1:0 - MacLeod Schütze des einzigen Tores

Zuschauer: 4322
Schiedsrichter: Gerhard Müller

Ein einziges Tor reichte den Kassel Huskies am heutigen Abend, um den Adlern eine Niederlage beizubringen. Zuwenig Offensiv-Qualitäten legten die Cracks von Bill Stewart beim Duell in Nordhessen an den Tag. Jeff MacLeod sorgte mit seinem goldenen Tor in der 24. Minute für zufriedene Mienen bei den Huskies. Doppelt bitter für die Adler war die 10-Minuten-Strafe gegen Chris Joseph 40 Sekunden vor Schluss, da der Verteidiger damit am Sonntag im Heimspiel gegen die Augsburger Panther gesperrt sein wird.

Für beide Teams ging es in der heutigen Partie um wichtige Punkte im Kampf um den 2. Platz (Adler) einerseits und der Sicherung der Play-Off-Ränge (Huskies) andererseits. Entsprechend vorsichtig gingen die Mannschaften im ersten Abschnitt auch zur Sache. Lediglich wenige Chancen konnten sich die Offensiv-Abteilungen auf beiden Seiten erarbeiten. Rich Parent und Mike Rosati verbrachten ruhige 20 Auftaktminuten. Das Spiel schien erst im zweiten Drittel so richtig los zu gehen. Engagiert und mit dem entsprechenden Elan kamen die Adler, die zu den im Vorfeld feststehenden Ausfällen Devin Edgerton (Armbruch), Jason Podollan (Schulter-OP) und Nick Naumenko (10-Spiele-Sperre) kurzfristig noch auf Andy Roach wegen einer Magen-Darm-Infektion verzichten mussten, aus der Kabine. Doch der Angriffswirbel dauerte nur drei Minuten. Denn genau in diese Phase trafen die Huskies durch Jeff MacLeod zum 1:0, das die Adler völlig aus dem Konzept brachte. Vier Adler-Strafzeiten in der zweiten Hälfte des Mittelabschnitts ließen auch in der Folgezeit kein druckvolles Spiel der Stewart-Schützlinge mehr aufkommen. Erst im Schlussdrittel besannen sich die Mannheimer auf ihre spielerischen Fähigkeiten und kamen noch zu einigen guten Ausgleichschancen. Die größte vergab fünf Minuten vor Ende der Partie René Corbet, der freistehend über das Tor der Huskies zielte. Auch die Herausnahme Mike Rosatis ca. eine Minute vor Ende brachte den ersehnten Ausgleich nicht mehr. Im Gegenteil, Chris Joseph kassierte 40 Sekunden vor der Schlusssirene wegen Meckerns noch eine 10-Minuten-Disziplinarstrafe, die ihn, da es seine dritte in der laufenden Saison war, am Sonntag im Heimspiel gegen Augsburg zum Aussetzen zwingt. Trotz der Niederlage rangieren die Adler in der Tabelle weiter auf dem dritten Rang. Die DEG Metro Stars jedoch sind punktgleich Vierter, die Nürnberg Ice Tigers mit vier Punkten Rückstand Fünfter. Die Haie auf dem zweiten Platz haben sieben Punkte Vorsprung, jedoch auch zwei Spiele mehr absolviert.

Zeit Spielstand Strafe Name  
       
I. Drittel        
09:40   2 Minuten Corbet ROUGH (übertrieb. Härte)
09:40   2 Minuten Nedved HO-ST (Halten d. Stocks)
14:34   2 Minuten Ustorf HOOK (Haken)
19:57   2 Minuten Hynes HOLD (Halten)
19:57   2 Minuten Loth UN-SP (Unsportliches Verhalten)
       
II. Drittel        
23:52 1 : 0   MacLeod Assist: Valenti
29:55   2 Minuten Retzer TRIP (Beinstellen)
31:44   2 Minuten Corbet HOLD (Halten)
31:44   2 Minuten Peterson UN-SP (Unsportliches Verhalten)
32:02   2 Minuten Racine CROSS (Stock-Check)
33:31   2 Minuten Corbet UN-SP (Unsportliches Verhalten)
33:31   2 Minuten Lipiansky HI-ST (Hoher Stock)
37:31   2 Minuten Joseph CROSS (Stock-Check)
37:51   2 Minuten Valenti INTRF (Behinderung)
       
III. Drittel        
41:13   2 Minuten Mikesch INTRF (Behinderung)
43:43   2 Minuten Bakos HI-ST (Hoher Stock)
45:38   2 Minuten Racine BOARD (Check gegen d. Bande)
50:18   2 Minuten Teljukin HOLD (Halten)
59:04     6. Feldspieler für Rosati Torwartwechsel
59:20   10 Minuten Joseph MISC (Disziplinarstrafe)

 

Kassel Huskies Adler Mannheim
Strafminuten: 16 28
Torschüsse: 38 29
Überzahlsituationen: 4 4
Überzahltore: 0 0
Unterzahltore: 0 0

 


DEL-HomePage: www.del.org
21.02.2003

47. Spieltag: Eisbären souverän - Haie mit Penalty-Sieg - Augsburg gewinnt ´Bayern-Derby´

Mannheim unterliegt in Kassel

Cupgewinner Mannheim (86) blieb trotz der 0:1 (0:0, 0:1, 0:0)-Niederlage bei den Kassel Huskies auf Rang drei vor den punktgleichen DEG Metro Stars, die bereits am Donnerstag 3:4 nach Penaltyschießen bei den Hamburg Freezers verloren hatten. Kassel (72) verbesserte sich fünf Runden vor Schluss auf den siebten Platz und machte einen Riesenschritt Richtung Play-offs. Den einzigen Treffer des Abends in Kassel erzielte MacLeod (24.) auf Sven Valentis Hereingabe.

Hannover siegt in Krefeld

Eine überraschende 0:2 (0:0, 0:0, 0:2)-Heimniederlage kassierten die Krefeld Pinguine (73) gegen die Hannover Scorpions. Dennoch behaupteten die Rheinländer Platz sechs. Schreiber (43.) und Frylén (44.) machten den Sieg innerhalb von 56 Sekunden perfekt.

King´s Last-Minute-Treffer beschert Iserlohn Penalty-Sieg

Ihre Chancen auf die Viertelfinal-Teilnahme wahrten die Iserlohn Roosters (64). Nach dem 5:4 (3:2, 0:0, 1:2, 1:0)-Sieg nach Penaltyschießen bei den Frankfurt Lions liegen die Sauerländer als Tabellenneunte fünf Punkte hinter dem achten und letzten Play-off-Platz zurück, den derzeit Hamburg belegt. Scott King erzwang mit seinem dritten Treffer des Abends Sekunden vor Schluss das Penaltyschießen. Podkonicky sicherte dann den Extra-Punkt für die Sauerländer.

Augsburg gewinnt Bayern-Derby

Im Kellerduell setzten sich die Augsburger Panther (58) mit 3:2 (0:0, 1:0, 1:2, 1:0) nach Penaltyschießen gegen Aufsteiger ERC Ingolstadt durch und kamen damit dem Klassenerhalt ein Stück näher. Der Vorsprung vor dem DEL-Neuling, der den zweiten Relegationsplatz neben Schlusslicht Schwenningen einnimmt, beträgt nun vier Zähler. „Oldie“ Vostrikov war mit zwei Toren maßgeblich am Erfolg der Panther beteiligt.

Eisbären souverän

Vor 5.000 Zuschauern im zum 22. Mal in dieser Saison ausverkauften Berliner „Wellblechpalast“ gingen die Gäste aus dem Schwarzwald überraschend durch Mark Etz in Führung (5.). Doch Keith Aldridge (12.) und Mark Beaufait (20., 25.) sorgten schnell für klare Verhältnisse. Nach dem Anschlusstreffer durch DEL All-Star Francois Fortier (26.) besiegelten Rob Shearer (36.) und erneut Aldridge (44.) die 13. Niederlage der Schwenninger in Folge.

Köln bricht "Penaltyfluch"

In Nürnberg reichten den Kölnern die Tore von Brad Schlegel (20.) und Dwayne Norris (24.) nicht zum Dreier. Dave Tomlinson (17.) und Shawn Anderson (25.) trafen für die „Eistiger“ und erzwangen ein Penaltyschießen. Den „Penaltyfluch“ der Haie besiegte dann Tim Leahy mit dem entscheidenden Treffer.